Das Zungenband - wann und wie besteht Handlungsbedarf. 


Die Zunge spielt eine entscheidende Rolle bei der Gewinnung von Muttermilch, und eine eingeschränkte Beweglichkeit kann zu einer verminderten Nahrungsaufnahme führen. Es ist jedoch nicht immer das erste Anzeichen einer oralen Restriktion, wenn das Kind schlecht an Gewicht zunimmt. Im Rahmen dieser Fortbildung wird erläutert, wie man ein zu kurzes Zungen- oder Lippenband erkennt, wann Handlungsbedarf besteht und welche Auswirkungen ein restriktives Band auf den gesamten Körper haben kann. Darüber hinaus werden Wege aufgezeigt, wie Eltern aufmerksam und rücksichtsvoll begleitet werden können und eine Anleitung für ein sorgsames und aktives Wundmanagement erklärt. Diese Fortbildung umfasst den grundlegenden Teil, Fallbeispiele sowie praktische Übungen. Wir sprechen über langfristige Auswirkungen und geben Hilfestellung das Kind in ein physiologischen Saug- und Schluckakt zu bringen und die Übernahme dessen in die die Beikost. Die Fortbildung richtet sich insbesondere an Hebammen, Ärzte, Stillberaterinnen und Therapeuten. 

Fortbildungspunkte: 6,25 L-CERPs, 8 Stunden nach der der HebBO (Bayern). 

Referentinnen: Dr. Felicitas Bleisteiner, Simone Zahn-Neubert und Stefanie Littwin

 
Datum: 26.09.2024 
Uhrzeit: 09:00 Uhr - 17:30 Uhr 
Ort: Praxis Blickpunkt Familie, Josef-Schauer-Str. 1, 82178 Puchheim 

Teilnahmegebühren: Hebammen € 230; Stillberater*innen € 230; Therapeuten*innen 280 €; Ärzte/Ärztinnen € 340

            

Netzwerktreffen "Orale Restriktionen" für Fachpersonal

StillberaterInnen, Hebammen, ärztliches Fachpersonal, Sprach- und KörpertherapeutInnen - wir arbeiten gerne interdisziplinär zusammen. Aus diesem Grund wurde im Mai 2022 die Netzwerkgruppe "Orale Restriktionen" gegründet. Die regelmäßig stattfindenden Treffen dienen dem Wissens- und Informationsaustausch und dem Ausbau des Netzwerkes. Wenn du Interesse daran hast, dann melde dich gerne bei mir. 


Unser nächstes Netzwerktreffen findet statt am:
Samstag, 30.11.2024 / 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr / 81247 Puchheim 

Gestillte Kinder in der Fremdbetreuung

Diese Fachfortbildung richtet sich an pädagogisches Personal in Kinderkrippen, Kindertageseinrichtung und an Tagesmütter und Tagesväter. Hartnäckig hält sich der Glaube an die Unvereinbarkeit von Stillen und Fremdbetreuung. Hinzu kommt die Annahme, dass eine enge Bindung zwischen Mutter und Kind eine erfolgreiche Eingewöhnung erschwert. Mütter, die über die Eingewöhnung hinaus stillen möchten, fühlen sich wenig unterstützt und hoher Druck entsteht, wenn das Abstillen aktiv empfohlen wird. Dabei genießen gestillte Kinder über die Eingewöhnung hinaus große Vorteile. Welche das sind und wie deine Einrichtung stillende Mütter und ihre Kleinkinder ganz einfach unterstützen kann, besprechen wir in meiner Fortbildung. 


Preis und Datum auf Anfrage / Dauer der Fortbildung ca. 1,5 Stunden